1992 ... und der Wahnsinn bekommt einen wahnsinnig langen Namen, der von vielen
Leuten einfach wahnsinnig blöd übersetzt wird:
JCSHG sind eine typische 'Wirtshausband' - denn dort trafen sich die beiden Gründungsmitglieder Haubi und
Lou in frühen Jugendjahren, um eine der seltsamsten Gruppen die unser Planet je gesehen hat aus der Taufe zu heben.
Und so einfach diese Geschichte klingen mag, so seltsam mutet eben der Bandname an.
JCSHG sind weder antiklerikal oder klimavergiftend, noch verderben sie die Gesellschaft. Vielmehr handelt
es sich nur um ein paar junggebliebene Leute, die ihren Spaß in Worte fassen, diese vertonen und nicht einfach nur
'Schwarz' sehen wollen. Wird man so Zielscheibe des öffentlichen Interesses?
Schon seit den Anfängen wurden die verschiedensten Musikstile genauso bunt gemischt wie die Einflüsse der
unterschiedlichen Musiker waren: Beginnend mit Punk, über Ska, Funk, EMO-Core ja bis hin zu orientalischen Einflüssen,
wurden immer mehr Elemente in den Musikstil integriert, der so einzigartig für JCSHG ist.
1995 ... die erste EP wird produziert und erhält natürlich ebenfalls einen seltsamen Titel: 'How To Kill Your Neighbour'. Von nun an wird man auch von der österreichischen Musikszene mehr oder weniger ignoriert und es geht stetig aufwärts. Die EP wird immerhin ein Achtungserfolg und bringt auch Auftritte im benachbarten Ausland.
1998 ... das erste Full-Length-Album kommt auf den Markt, heißt 'Global Energy' und JCSHG werden auf einen Schlag berühmt - na ja, nicht so ganz, aber fast. "Jetzt müsste es Leute geben, die sich alle bisherigen Veröffentlichungen hintereinander anhören ohne dem Wahnsinn zu verfallen. Man merkt da schon den stetigen Wandel, die Handschrift bleibt aber immer gleich", spottet Gerold Haubner nicht, um das Gesagte aber gleich wieder zu relativieren: "Wir wollten uns einfach nie fixieren oder anpassen, ohne dass es uns nicht selbst den Magen umdreht. Außerdem haben wir schon immer viele Einflüsse gehabt: von Dinousaur Jr. über Sonic Youth, Black Sabbath, The Specials, Madness, Millencolin und afro-kubanisch-mexikanischer Volksmusik ist alles dabei - jetzt ist es gerade Ska, Punk und die Bauernkapelle des 1. Pottschacher Musikvereins, wer weiß schon was morgen passiert?"
2008 ... seit eineinhalb Dekaden scheiden sich nun schon die Geister: Ist es der lange, schwülstige, mehrdeutige Bandname oder der unglaublich vielschichtige Musikstil, der die Fans in Extase bringt? Jenseits aller Trends rauschen Mastermind Haubi (vocals/guitar), Lou (bass/vocals), Tom (vocals/guitar) und Doogie (drums) durch den europäisch musikalischen Blätterwald und setzen sich keine Grenzen. Verstärkt durch einen außergewöhnlichen Bläsersatz der Herren Florian Spies (trombone) und Alex Simon (trumpet) gibt es richtig was zu feiern.
Abwechslungsreicher denn je ist das neue Programm, das JCSHG nun auf die Menschheit loslassen, wobei aber auch die
älteren 'Hits' nicht zu kurz kommen werden.
JCSHG geben immer und überall "Vollgas" - versprochen Compadres!